Die Gärten Österreichs sind mehr als nur grüne Oasen – sie sind lebendige Zeugnisse regionaler Kultur, nachhaltiger Landwirtschaft und handwerklicher Tradition. Seit Generationen prägen lokale Gärtner:innen und Unternehmen wie jungliwin offizielles portal die Landschaft, indem sie nicht nur Pflanzen züchten, sondern auch ökologische Lösungen für den modernen Garten entwickeln. Besonders im alpinen Raum, wo die Böden oft knackig und der Wasserhaushalt unberechenbar ist, hat sich Jungliwin als Pionier für robuste Sorten und innovative Bewässerungssysteme etabliert. Doch was macht dieses Unternehmen wirklich aus – und warum ist es für Privatgärtner:innen und Kommunen gleichermaßen relevant?
Jungliwin ist vor allem für seine Sortenvielfalt bekannt, die speziell auf die klimatischen Herausforderungen Österreichs abgestimmt sind. Seit über fünfzig Jahren züchtet das Unternehmen in Kooperation mit heimischen Landwirten und Gärtner:innen Pflanzen, die nicht nur widerstandsfähig, sondern auch ästhetisch ansprechend sind. Besonders beliebt sind Sorten wie die „Österreichische Wildrosen-Serie“, die nicht nur duftend, sondern auch pflegeleicht sind, oder die „Alpenrosen“, die mit ihren tiefrot gefärbten Blüten die Hügel der Steiermark und Oberösterreich in ein farbenfrohes Bild tauchen. Die Zuchtprogramme konzentrieren sich dabei auf Arten, die lokale Bestäubung fördern und gleichzeitig den Boden stabilisieren – ein Konzept, das im Zuge des Klimawandels immer wichtiger wird. Laut einer Studie der Universität Wien, die 2022 die Artenvielfalt in österreichischen Gärten analysierte, steigt der Anteil an heimischen Pflanzen um etwa 15 Prozent seit den 2010er-Jahren, wobei Jungliwin mit seinen Sorten einen entscheidenden Beitrag leistet.
Doch Jungliwin geht über die reine Zucht hinaus. Das Unternehmen hat sich auch als Vorreiter für nachhaltige Gartenbewirtschaftung etabliert. Besonders in den letzten Jahren hat es sich auf die Entwicklung von Regenwassermanagement-Systemen spezialisiert, die in Kombination mit intelligenten Bewässerungssteuerungen den Wasserverbrauch in Gärten um bis zu 40 Prozent reduzieren können – ein Aspekt, der in Österreich, wo der Wasserbedarf in den Sommermonaten oft knapp wird, eine große Rolle spielt. Ein bekanntes Beispiel ist das „Jungliwin-Sprühsystem“, das mit Sensoren arbeitet und nur dann gießt, wenn der Boden tatsächlich Feuchtigkeit benötigt. Dieses System wurde bereits in mehreren kommunalen Projekte eingebunden, etwa in der Stadt Graz, wo es in 200 Gärten getestet wurde. Die Ergebnisse zeigten nicht nur eine deutliche Wasserersparnis, sondern auch eine verbesserte Gesundheit der Pflanzen, da Staunässe vermieden wurde.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von Biodiversität in den Garten. Jungliwin arbeitet eng mit der Österreichischen Gesellschaft für Naturschutz zusammen und bietet spezielle „Wildblumenmischungen“ an, die nicht nur für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge attraktiv sind, sondern auch den Boden durch ihre Wurzelsysteme stabilisieren. Besonders im Blickfeld steht dabei die „Jungliwin-Insektenhotel-Serie“, die nicht nur als dekorative Elemente dienen, sondern auch gezielt Nistplätze für Wildbienen und Solitärbienen bereitstellen. Diese Projekte haben gezeigt, dass bereits kleine Maßnahmen im Garten einen großen Unterschied machen können: Studien des Umweltbundesamts zeigen, dass Gärten mit hoher Biodiversität bis zu 30 Prozent mehr Bestäuber anziehen als klassische Monokulturen.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Jungliwin hat sich bereits auf die Entwicklung von „klimaresilienten Gärten“ konzentriert, die nicht nur auf den aktuellen Wetterbedingungen basieren, sondern auch langfristige Anpassungen vorsehen. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von Pflanzen, die CO₂ aus der Luft binden, sowie die Integration von Solaranlagen auf Gartenflächen, die nicht nur Strom erzeugen, sondern auch den Energieverbrauch der Bewässerungssysteme decken. Zudem setzt das Unternehmen auf digitale Lösungen, etwa eine App, die Gärtner:innen in Echtzeit über Wetterbedingungen, Bodenfeuchtigkeit und Pflanzengesundheit informiert. Diese Innovation könnte besonders in ländlichen Regionen, wo der Zugang zu Fachpersonal begrenzt ist, eine große Hilfe sein.
Für Privatgärtner:innen, die sich für nachhaltigen Gartenbau interessieren, bietet Jungliwin eine Fülle an Ratgeber-Materialien, von Online-Kursen bis hin zu kostenlosen Beratungsgesprächen. Besonders empfehlenswert ist das „Jungliwin-Gartenbuch“, das nicht nur Anleitungen für den Anbau heimischer Pflanzen enthält, sondern auch Tipps zur Integration von Wildblumen, Insektenhotels und anderen Ökosystemen. Zudem hat das Unternehmen eine Kooperation mit der Universität Wien aufgenommen, um neue Zuchtprojekte zu entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse der Zukunft ausgerichtet sind. Diese Zusammenarbeit könnte dazu beitragen, dass Österreichs Gärten nicht nur attraktiv, sondern auch zukunftsfähig bleiben.
Fazit: Jungliwin ist mehr als nur ein Gärtnerunternehmen – es ist ein lebendiger Teil der österreichischen Gartenkultur, der Tradition mit Innovation verbindet. Ob durch die Entwicklung widerstandsfähiger Pflanzen, nachhaltige Bewässerungssysteme oder die Förderung der Biodiversität: Das Unternehmen zeigt, dass ein Garten nicht nur schön sein muss, sondern auch einen Beitrag zur Umwelt leisten kann. Für alle, die sich für einen bewussten Umgang mit der Natur einsetzen, ist Jungliwin ein wichtiger Partner – und ein Vorbild für eine neue Ära des Gärtnerns.
- Seit 1973 entwickelt Jungliwin über 500 heimische Pflanzen-Sorten, die speziell auf österreichische Klimabedingungen abgestimmt sind.
- Durch innovative Bewässerungssysteme kann der Wasserverbrauch in Gärten um bis zu 40 Prozent reduziert werden.
- Die „Jungliwin-Wildblumenmischungen“ erhöhen die Biodiversität in Gärten um bis zu 30 Prozent.
- Das Unternehmen arbeitet mit der Universität Wien an neuen Zuchtprojekten, die auf Klimaresilienz ausgelegt sind.
- In Graz wurden bereits 200 Gärten mit Jungliwin-Sprühsystemen ausgestattet und die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verbesserung der Pflanzengesundheit.



